Die Geschichte unserer Hochzeitsringe

Also im Internet kann man ja spannende Dinge erfahren. Wir sind ja derzeit auf der Suche nach den perfekten Trauringen für unsere Hochzeit. Dazu suchen wir Anbieter mit einem Produktkonfigurator auf deren Website. Individuell sollten sie sein und etwas ganz Besonderes. Als wir auf der Suche waren nach den individuellen Trauringen, die wir uns vorgestellt haben, habe ich auch ziemlich viel darüber erfahren, welche Geschichte hinter ihnen steckt.Die ersten Trauringe überhaupt haben die Kelten gehabt. Sie trugen geflochtene Grashalme als Merkmal ihrer Stammeszugehörigkeit. Als sie dann später im heiratsfähigen Alter waren, trugen sie diesen Ring auch als Hochzeitsring. Allerdings lässt sich vermuten, dass es sich hier um keinen Hochzeitsring im eigentlichen Sinne handelt.Die alten Römer hatten dann die Idee, ihren Frauen als Beweis ihrer Liebe einen Ehering an den linken Ringfinger zu stecken. Das war dann tatsächlich der Vorgänger des Hochzeitsrings, wie wir ihn heute kennen. Dieser antike Hochzeitsring bestand aus Eisen – ein Zeichen für Treue und Bescheidenheit. Oft war er auch mit einem kleinen Schlüssen versehen, um zu symbolisieren, dass die Frau die Schlüsselgewalt erhielt.Zu dieser Zeit trug man den Hochzeitsring am linken Ringfinger. Grund hierfür lag in der Annahme, dass von diesem Finger aus eine Vene direkt zum Herzen und damit zur Liebe führte.Später kamen dann Trinitätsringe hinzu. Das war im 16. bis 17. Jahrhundert. Diese Ringe waren beweglich und ineinander liegend. Die einzelnen Teile konnte man auseinander nehmen. Die Symbolik dahinter besiegelt die Einheit aus Braut, Bräutigam und Gott.Heute ist das ja anders. Als wir uns auf die Suche nach den perfekten Trauringen gemacht haben, haben wir ziemlich schnell gemerkt, dass es eine enorm große Vielfalt gibt. Es gibt heute allerhand Möglichkeiten, seine individuellen Hochzeitsringe selbst zu gestalten.Umso schöner finde ich zu wissen, was eigentlich hinter der Geschichte der Hochzeitsringe steckt.

23.9.16 00:29

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL